Frohe Botschaft für Häuslebauer: Die Baukosten sind gefallen

In den vergangenen acht Jahren sind die Preise für Eigenheime deutlich gesunken. Das statistische Bundesamt verzeichnet zwischen 1995 und 2002 einen Rückgang von 1,4 Prozent. Eine neue Studie der LBS Research geht über dieses Ergebnis noch hinaus: Laut LBS-Analyse sind die Kosten pro Quadratmeter Wohnfläche im gleichen Zeitraum um durchschnittlich 7,3 Prozent gefallen.

Der Kostenrückgang machte sich in den neuen Bundesländern deutlicher bemerkbar als im Westen, wobei man bei den Doppelhausbesitzern das stärkste West-Ost-Gefälle beobachten kann. Wer am Rhein baute, der zahlte 2002 mit 1.245 Euro pro Quadratmeter rund 6,5 Prozent weniger als 1995. An der Oder fiel der Preis allerdings gleich um 16,2 Prozent auf günstige 1.034 Euro.

Ein freistehendes Einfamilienhaus West kostete 2001 cirka 1.306 Euro - ein gleicher Bautyp Ost kostete hingegen 1.110 Euro pro Quadratmeter. Auf der Westseite bedeutete das einen Rückgang um 5,8 Prozent, während der Osten eine Vergünstigung von stolzen 14,5 Prozent aufwies.

Die preisgünstigste Bauform ist zurzeit allerdings das Reihenhaus. Auch der geringere Grundstücksbedarf wirkt sich hier finanzschonend aus. Zuletzt lag der Westpreis bei rund 1.137 Euro; in Ostdeutschland rutschte der Quadratmeterpreis mit 953 Euro im Schnitt bereits merklich unter die 1.000-Euro-Grenze.