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Abbuchungsermächtigung
Vollmacht, die man einem Dritten einräumt, vom eigenen Konto Geldbeträge "abzubuchen". Dieses Verfahren ist weit verbreitet und findet insbesondere bei wiederkehrenden Zahlungsverpflichtungen Anwendung; zum Beispiel bei Strom-, Gas- und Wasserabrechnungen, bei Miete, Versicherungen usw. Der Kontoinhaber hat ein 6-wöchiges Widerspruchsrecht; d.h. der Kontoinhaber kann, wenn ihm eine Abbuchung nicht gefällt, ohne Begründung den abgebuchten Geldbetrag zurückfordern. Die Bank muß dann die Abbuchung zurücknehmen und den abgebuchten Betrag wieder dem Konto gutschreiben.

Aberdepot
Verwahrungsform eines Wertpapierdepots.
Der Wertpapierkunde hat jedoch in der Regel Anspruch auf Rückgabe bestimmter Wertpapiere nach Art und Zahl.

Abfindung
Wenn in Verbindung mit Übernahmekämpfen unter Aktiengesellschaften von "Abfindung" die Rede ist, dann meint man hiermit die "Abfindung" der Minderheitsaktionäre nach dem Aktienrecht; d. h. wenn eine Aktiengesellschaft wenigstens 95 % der Aktien einer anderen Aktiengesellschaft besitzt, kann sie diese AG eingliedern, die damit in den 100-prozentigen Besitz der Hauptgesellschaft übergeht. Die restlichen ausscheidenden Aktionäre haben dabei Anspruch auf eine angemessene Abfindung.

Abgabeneigung
Börsentendenz, gekennzeichnet durch überwiegende Verkäufe von Wertpapieren an der Börse

Abgeld
Preisnachlaß auf den Nennwert eines Wertpapieres.
Dieser Begriff wird auch "Disagio" genannt.
Zum Beispiel:
Der Nennwert eines Wertpapieres beträgt 50,- €, verkauft wird es jedoch zu 49,- €; in diesem Falle beträgt das Abgeld 1,- €.

Abgezinstes Wertpapier
Wertpapier, bei dem die gesamten Zinsen über die vorgesehene Laufzeit im voraus vom Preis abgezogen wurden. Man bezeichnet diese Wertpapiere auch als Nullkuponpapier oder Zerobonds. Der Vorteil dieser Wertpapiere ist oft steuerlich begründet.

Agio
Aufgeld. Siehe Erläuterung unter "Aufgeld"

Aktie
Aktien sind Wertpapiere und verbriefen Teilhaberrechte an einer Aktiengesellschaft. Der berechtigte Inhaber von Aktien ist am Erfolg und Risiko der Aktiengesellschaft beteiligt. Die Teilhaberrechte richten sich nach der Aktienart. Der Mindestnennbetrag einer Aktie beträgt in Deutschland gem. § 8 Aktiengesetz 25,- €.

Aktienbuch
Buch, welches nach ges. Bestimmungen bei Aktiengesellschaften geführt wird. In dieses Buch werden die Eigentümer von Namensaktien mit ihren Personaldaten eingetragen.

Aktienemission
Erstausgabe von Aktien, entweder im Rahmen der Gründung einer AG oder aufgrund einer Kapitalerhöhung.

Aktienfonds
Investmentfonds, dessen Portefeuille (Wertpapierbestand des Fonds) ganz oder überwiegend Aktien enthält.

Aktiengesellschaft
Unternehmensform, die nach umfangreichen gesetzlichen Vorschriften gegründet wird. Eine Aktiengesellschaft ist eine reine Kapitalgesellschaft, d. h. sie haftet für ihre Verbindlichkeiten nur mit ihrem Gesellschaftsvermögen. Das Mindestgrundkapital bei Gründung einer Aktiengesellschaft muss in Deutschland 50.000,- € betragen. Aktiengesellschaften sind in allen Industriestaaten der Welt die bedeutensdsten Unternehmensformen.

Aktienindex
Kennziffer, die die Entwicklung des Kursdurchschnitts von Aktiengesellschaften mißt, die in einem solchen Index zusammengestellt wurden. Die Kennziffer mißt die Kursentwicklung der Aktien von Beginn des Indexes an. Wichtige Aktienindizes in der BRD sind der DAX mit 30 Werten, der FAX mit 100 Werten und der Commerzbankindex mit 60 Werten. Diverse Banken, Börsen, Unternehmen und auch interessierte Privatleute führen zur Beobachtung bestimmter Aktiengesellschaften eigene Indizes.

Aktienkurs
Preis, zu welchem eine Aktie am Markt gehandelt wird.

Aktienmantel
Teil der Wertpapierurkunde Aktie. Eine Aktie besteht aus dem Mantel und dem Bogen. Der Aktienmantel ist die eigentliche Wertpapierurkunde, in welchem das Anteilsrecht an der Aktiengesellschaft verbrieft ist. Der Bogen enthält die Gewinnanteilscheine (Dividendenscheine) und den Erneuerungsbogen. Nur beide Teile zusammen - Mantel und Bogen - sind verkäuflich.

Aktienoption
Recht, welches zum Erwerb einer bestimmten Anzahl von Aktien berechtigt. Im täglichen Marktgeschehen ist dieses Recht am häufigsten in den Options- oder Wandelanleihen festgelegt.

Aktienscheine In der Wirtschaftspresse findet man mitunter eine Kurstafel mit der Bezeichnung "Aktienscheine". Es handelt sich hierbei um die Tageskurse bestimmter Optionsscheine.

Aktionär
Den Besitzer von Aktien bezeichnet man als Aktionär. Er ist im Rahmen seiner Aktien Teilhaber einer Aktiengesellschaft und ist am Risiko, also am Gewinn oder Verlust seiner Aktieniengesellschaft, in Höhe seines Einsatzes beteiligt. Aktien können an der Börse nur über zugelassene Makler ge- oder verkauft werden.

Aktept
Bezeichnung für einen Wechsel, der akzeptiert wurde.

American Option
Kauf- oder Verkaufsrecht, das zu jedem beliebigen Zeitpunkt während der Laufzeit einer Option ausgeübt werden darf. Das Gegenstück ist die European Option, die nur am letzten Tag der Fälligkeit zur Ausübung berechtigt. Dieser Begriff wird auch "Disagio" genannt.
Zum Beispiel:
Der Nennwert eines Wertpapieres beträgt 50,- €, verkauft wird es jedoch zu 49,- €; in diesem Falle beträgt das Abgeld 1,- €.

Amortisation
Tilgung einer langfristigen Schuld nach Plan.

Amtlicher Markt
Marktsegment an der Börse. Die zum amtlichen Handel im amtlichen Markt an der Börse zugelassenen Wertpapiere unterliegen den strengsten Vorschriften der Zulassungsstelle.

Anlagegrundsätze von Investmentfonds
Aus ihnen ergibt sich, in welchem Maße die Fondsverwaltung Kapitalwachstum oder hohe Ausschüttungen plant und welche Arten von Wertpapieren im Rahmen dieses Anlageziels für den Fonds erworben werden sollen.

Anlagepapier
Bezeichnung für Wertpapiere, die sich zur langfristigen Kapitalanlage eignen, geringen Kursschwankungen unterworfen sind und eine stetige Kursentwicklung aufweisen.

Anlagepolitik von Investmentfonds
Dient der Realisierung der Anlageziele. Bei der Anlagepolitik werden entschieden: Auswahl und Mischung der Wertpapiere nach Art, Ländern, Branchen, Unternehmen usw. Über Anlagetechniken, die Höhe der Bargeldpositionen, Termingeschäfte, soweit sie erlaubt sind.

Anleihen
Wertpapier, das der längerfristigen Kreditfinanzierung dient. Anleihen der öffentlichen Hand müssen aufgrund gesetzlicher Bestimmungen vom Bundesminister für Finanzen genehmigt werden.

Annuität
Gleichbleibende Rate auf eine Kapitalschuld, die aus einem Zinsanteil und aus einem Tilgungsanteil besteht. Dieses Verfahren wird sehr oft bei Tilgung von Hypotheken angewendet.

Arbitrage
Ist die Bezeichnung für die gezielte Ausnutzung von Preis- oder Zinsdifferenzen an verschiedenen Börsenplätzen für die gleichen Wertpapiere bzw. die gleichen Wirtschaftsgüter. Es kann sich hierbei um Devisen, Gold oder Silber, Wertpapiere oder andere Handelsobjekte handeln.

Attentismus
Bezeichnung für vorsichtiges Anlageverhalten von Kapitalanlegern.

Au Porteur
Klausel auf Wertpapieren, die besagt, daß alle Leistungen aus diesem Wertpapier an den Inhaber des Wertpapiers zu zahlen ist (Inhaberwertpapier).

Aufgeld
Preisaufschlag auf den Nennwert eines Wertpapiers, auch "Agio" genannt.
Zum Beispiel:
Der Nennwert eines Wertpapiers beträgt 50,- €, verkauft wird es jedoch zu 51,- €; in diesem Falle beträgt das Aufgeld 1,- €.

Auslandsanleihen
Anleihen, die außerhalb des Heimatlandes des Emittenten aufgelegt werden, bezeichnet man generell als Auslandsanleihen. Sie können auf € oder auch auf jede andere handelbare Währung lauten.

Auslosung von Anleihen
Regelung des Tilgungsverfahrens bei Anleihen. Das Auslosungsverfahren regelt, welche Stücke der Anleihe zunächst bedient werden.

Ausschüttung der Investment-Gesellschaften
Gegenstand sind die Ertragsausschüttungen. Überwiegend werden die Zins- und Dividendenerträge des Fondsvermögens an die Zertifikatsinhaber ausgeschüttet. Möglich ist auch die Ausschüttung realisierter Kursgewinne. Die Ausschüttungsrendite wird ermittelt durch die Ertragsausschüttung pro Investmentanteil in Prozent des Ausgabepreises.

Aussenmärkte Konvertibler Währungen
Konvertibilität wichtiger Währungen wie US $, Schweizer Franken, Japanischer Yen, € und vieler anderer Währungen, besteht nicht nur im Hoheitsgebiet der jeweiligen Währung, sondern auch im Ausland. Teilweise hat sich der Handel mit solchen Währungen auf verschiedenen Marktplätzen außerhalb des Hoheitsgebietes institutionalisiert. Wichtige Marktplätze sind z. B. New York, London, Luxemburg usw..

Averaging
Strategie eines Kapitalanlegers, der in regelmäßigen Abständen gleiche Kapitalbeträge in ein bestimmtes Wertpapier anlegt. Hierdurch hofft man, zu einem optimalen Durchschnittskurs zu kommen.


Baisse
Bezeichnung für sehr starke Kursrückgänge an Börsen.

Baissier
Kapitalanleger, der mit fallenden Börsenkursen rechnet und entsprechende Entscheidungen an der Börse trifft. In der Regel werden von einem Baissier Terminkontrakte auf fallende Kurse, sogenannte Puts, gezeichnet.

Basispreis
Der Basispreis hat bei Optionspapieren eine große Bedeutung. Der Basispreis ist der Preis, zu welchem das Wertpapier bei Ausübung der Option erworben werden kann.

Bear
Ausdruck unter Börsianern, der in Verbindung mit fallenden Kursen Anwendung findet;
zum Beispiel: Bearmarket - Markt, der durch fallende Kurse gekennzeichnet ist, oder "bearish", Anlageverhalten in Erwartung fallender Börsenkurse.

Behauptet
Bezeichnung für eine Markttendenz an der Börse. Diese Bezeichnung weist darauf hin,daß sich die Kurse nur geringfügigverändert haben.

Belegschaftaktien
Aktien, die zu Vorzugskonditionen von Aktiengesellschaften an eigene Mitarbeiter ausgegeben werden. Belegschaftsaktien unterliegen einer Sperrfrist von 5 Jahren. Werden Belegschaftsaktien von dem Ersterwerber innerhalb der ersten 5 Jahre verkauft, so muß ein Vorteil aus den Vorzugskonditionen versteuert werden.

Beleihungsgrenze
Bei größeren Krediten wird jede Bank Sicherheiten verlangen. Diese Sicherheiten können Gebäude, Grundstücke oder Wertpapiere oder in seltenen Ausnahmefällen auch mobile Gegenstände sein. Alle diese Objekte haben mehr oder weniger feste Beleihungsgrenzen, die in Tabellen oder manchmal sogar in gesetzlichen Vorschriften festgelegt sind. Nur bis zu diesen Beleihungsgrenzen sind die Banken bereit, diese Sicherheiten dann für die Vergabe von Krediten zu akzeptieren.

Besserungsschein
Im Vergleichsverfahren von Unternehmen, die kurz vor dem Zusammenbruch stehen, werden den Gläubigern mitunter "Besserungsscheine" angeboten. Sie versprechen dem Gläubiger einen finanziellen Ausgleich für erlittene Verluste für den Fall, daß sich die Lage des Unternehmens wieder bessern sollte.

Bestens
Verkaufsauftrag ohne Limit; das bedeutet, Wertpapiere zu bestmöglichen Bedingungen am Verkaufstag zu verkaufen.

Bezahlter Kurs (BZ)
Kurszusatz. Drückt aus, daß alle Aufträge zu diesem Kurs erledigt wurden.

Bezugsfrist
Bezeichnet die Zeitspanne, in welcher das Bezugsrecht auf Wertpapiere ausgeübt werden kann (siehe auch "Bezugsrecht").

Bezugsrecht
Bezeichnung für das Recht der Aktionäre nach einer Kapitalererhöhung einer Aktiengesellschaft junge Aktien zu beziehen.

Billigst
Kaufauftrag ohne Limit; das bedeutet, Wertpapiere zum bestmöglichen Kurs zu erwerben.

Blanko-Scheck
Scheck, der vom Aussteller zwar unterschrieben wurde aber der keine Angaben über den Betrag enthällt. Ein Blanko-Scheck ist an sich ungültig, erfolgt jedoch die Eintragung des Betrages, so wird der Scheck gültig.

Blue Chips
Bezeichnung für Aktien erstklassiger Aktiengesellschaften. In Deutschland wird auch oft die Bezeichnung "Standardpapiere" verwendet.

Bogen
Teil der Wertpapierurkunde. Der Bogen besteht aus dem Erträgnisschein (Gewinnanteilschein) und dem Erneuerungsschein. Der Bogen ist ein wichtiger Bestandteil des Wertpapiers.

Bond
Fest eingebürgerter Begriff für "Anleihe".

Bonität
Mit Bonität bezeichnet man die Zahlungsfähigkeit und -willigkeit eines Schuldners, mit anderen Worten, das Ansehen, welches ein Kunde bei den Banken schlechthin hat. Auch die Ertragskraft eines Unternehmens, eines Kleinunternehmers usw. wird hiernach beurteilt.

Bonus
Sonderzahlung, die neben einer Dividende ausgezahlt wird.

Branchenfonds
Investmentfonds, der ganz oder weitgehend auf Branchenstreuung verzichtet. Er konzentriert statt dessen seine Anlagen in Aktien eines Wirtschaftszweiges oder einiger weniger, meist in wirtschaftlichem Zusammenhang stehender Branchen. Dabei wird jedoch innerhalb der Branchen gestreut. Siehe auch "Spezialitätenfonds"

Broker
Amerikanische Bezeichnung für Wertpapierhändler und Handelshäuser.

Bruttodividende
Höhe der Dividende vor Abzug der Steuern.

Bull
Ausdruck unter Börsianern, der in Verbindung mit steigenden Kursen Anwendung findet.
Zum Beispiel: Bullmarket, Markt, der durch steigende Kurse gekennzeichnet ist, oder "bullish" Anlageverhalten in Erwartung steigender Börsenkurse.

Bund Futures
Hochspekulativer Terminhandel in einer synthetischen 6% Bundesanleihe. Der Handel in Bund Futures erfolgt an der Deutschen Terminbörse in Frankfurt/Main (DTB). Die Funktionsweise des Terminhandels wird in diesem Buch nicht näher erläutert, nur gestreift.

Bundesanleihen, Bundespostanleihen, Bundesbahnanleihen
Anleihen, die durch den Bund, die Post oder die Bahn ausgegeben werden. Diese Anleihen werden in der Wirtschaftspresse meistens als öffentliche Anleihen oder Obligationen bezeichnet; z. B. "Bundesobligationen" usw.

Bundesschatzbriefe
Bundesschatzbriefe sind Schuldbuchforderungen gegenüber der BRD. Für Bundesschatzbriefe werden keine Urkunden ausgegeben; der Käufer erhält von seiner Bank lediglich eine Kaufabrechnung. Bundesschatzbriefe gibt es in zwei Variationen, entweder mit einer Laufzeit von 6 Jahren und jährlicher Zinszahlung nachträglich, oder mit einer Laufzeit von 7 Jahren und Rückzahlung der gesamten Einzahlung einschließlich Zins und Zinseszins am Ende der Laufzeit. Bundesschatzbriefe sind mit einem jährlich steigendem Zinssatz ausgestattet.

Bundesschuldbuch
Sämtliche Darlehensforderungen, die gegenüber der Bundesrepublik sowie der Post und Bahn bestehen, werden in einem Schuldbuch, welches von der Bundesschuldenverwaltung in Bad Homburg geführt wird, festgehalten.

Bunny Bond
Anleiheform, bei welcher der Inhaber wählen kann, ob er die fälligen Zinsen ausgezahlt haben möchte oder ob diese Zinsen für weitere Anleihestücke der gleichen Anleihe verwendet werden sollen.

Börse
Regelmäßig stattfindender Handelsplatz für Wertpapiere, Edelmetalle, Devisen und andere vertretbare Waren, die alle ein wesentliches Merkmal aufweisen, sie müssen untereinander vergleichbar sein. Häuser, Kunstgegenstände, Maschinen usw. gehören nicht an die Börse, da diese Gegenstände nie einander gleichen und somit auch nicht börsenfähig sind.

Börsenaufsicht
Zusammenfassende Bezeichnung für diverse Organe, die das Marktgeschehen an den Börsen regeln und kontrollieren. Wesentliche Grundlage in Deutschland ist das Börsengesetz.

Börsenbesucher
Als Börsenbesucher bezeichnet man die Personen, die zum Betreten des Ortes berechtigt sind, an welchem der Handel stattfindet. Hierzu ist eine Zulassung durch den Börsenvorstand erforderlich. Sie wird erteilt entweder mit oder ohne Handelsbefugnis. Börsenbesucher, die nur von der Galerie aus zuschauen wollen, benötigen keine Genehmigung.

Börsenfähigkeit
Wertpapiere, die an der Börse gehandelt werden, müssen an der Börse zugelassen sein. Ein solches Wertpapier wird dann als "börsenfähig" bezeichnet.

Börsenhändler
Als Börsenhändler bezeichnet man Kaufleute, die zur Teilnahme am Börsenhandel zugelassen sind.

Börsenplatz
In der Regel die Bezeichnung für die zum Handel mit Wertpapiere zugelassenen Wertpapierbörsen. In der Bundesrepublik befinden sich zur Zeit folgende Börsenplätze:
Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart. Es ist zu vermuten, daß in den neuen Bundesländern weitere Börsenplätze folgen werden.

Börsenusancen
Bezeichnung für an der Börse angewendete Handelsbräuche.

Börsenzulassung von Wertpapieren
Wertpapiere müssen, bevor mit ihnen an der Börse gehandelt werden darf, zugelassen werden. Die Zulassung erfolgt aufgrund eines Verfahrens, das in diversen Gesetzen und Bestimmungen festgelegt ist.

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