Ärger und Vertrauensverlust auf Seiten der gesetzlich Versicherten spiegelt eine aktuelle forsa-Umfrage wider: 41 Prozent der Befragten sehen keine der politischen Kräfte in der Lage, das Gesundheitssystem zu reformieren.
32 Prozent der Deutschen ärgert am meisten, dass in Apotheken höhere Zuzahlungen zu Medikamenten fällig werden. Vor allem Frauen und Menschen mit niedrigem Einkommen bewerten die höheren Belastungen beim Kauf ihrer Medikamente als besonders negativ.
Die viel diskutierte Praxisgebühr folgt an zweiter Stelle: Für 26 Prozent der Deutschen ist sie beim Arztbesuch der größte Dorn im Auge.
Unzufriedenheit herrscht auch über die ausgebliebenen Effekte und die fehlende Langfristigkeit der Gesundheitsreform. 17 Prozent der Befragten stört am meisten, dass die Reform - kaum dass sie in kraft getreten ist - schon wieder verändert werden soll.
Dass die Kassenbeiträge nicht spürbar gesunken sind, werten 16 Prozent derBefragten als negativsten Aspekt in der Gesundheitsreform.
Repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von BIG - Die Direktkrankenkasse