Gute Seen, schlechte Seen

 

Pünktlich zur Sommer-Saison hat STIFTUNG WARENTEST die Qualität deutscher Badegewässer getestet und so manchen als "Spielverderber" geoutet.

Bakterien, trübes Wasser und Algen vergellen den Badespaß an vielen deutschen Stränden und Seen. Blaualgen können sogar gefährlich werden, denn einige Arten produzieren Gifte. Mögliche Folgen: Hautausschläge, Durchfall und Erbrechen. Die Warentester zeigen auf, wo Sie genussvoll baden können und wo Sie besser draußen bleiben.

Zu den ewigen Flops gehören:

 

Halensee (Berlin)
Grube Prinz von Hessen (Hessen)
Talsperre Pirk (Sachsen)

 

 

Hier können Sie beruhigt abtauchen:

 

Schluchsee (Baden-Württemberg)
Chiemsee (Bayern)
Forggensee (Bayern)
Starnberger See (Bayern)
Tegernsee (Bayern)
Walchensee (Bayern)
Großer Stechlinsee (Brandenburg)
Krakower See (Mecklenburg-Vorpommern
Arendsee (Sachsen-Anhalt)

 

 

 

So erkennen Sie einen ungeeigneten Badesee:

Algenblüte


Vor allem Kinder sind durch giftige Algen gefährdet, da sie häufig Wasser schlucken.Faustformel: Das Wasser ist zu trübe, wenn ein Erwachsener, der bis zu den Knien im algengrünen Wasser steht, seine Füße nicht mehr sieht.



Schmutz und Bakterien


Bei Gestank und dreckiger Brühe nicht baden. Vorsicht, dort wo Flüsse münden! Sie sind zum Teil mit Abwässern oder eingeschwemmtem Schmutz und Nährstoffen belastet.

Die Gesundheitsämter halten aktuelle Messwerte bereit, die Sie im Zweifelabfragen können. Am Anfang der Saison besteht aber auch an rot markierten Seen wenig Grund zur Sorge.