Dass ein Kind im Laufe seines jungen Lebens auch mal die Unfallstation eines Krankenhauses kennen lernt, ist statistisch gesehen nicht ungewöhnlich: Über 280.000 Kinder müssen jedes Jahr in Deutschland nach einem Unfall bei Sport und Spiel in die Klinik. Besonders schlimm ergeht es etwa 4.000 von ihnen: Sie tragen bleibende Schäden davon.
Jungen sind dabei, statistisch gesehen, gefährdeter als Mädchen. Entsprechendes gilt für hyperaktive im Vergleich zu 'normalen' Kindern. Entscheidend dabei ist: Die gesetzliche Versicherung kommt für die Folgeschäden nur dann auf, wenn das Kind auf dem Schulweg verunfallt ist. Und selbst bei 100 Prozent Invalidität fällt die gesetzliche Rente mit maximal 966,- € im Monat (ab dem 18. Lebensjahr) zu mager aus, um den Lebensunterhalt bestreiten zu können.
Daher stecken viele Opfer auch Jahre nach dem Unfall noch in der Kostenfalle. Schutz bietet hier eine private Unfallversicherung speziell für Kinder. Die Kinder-Invaliditäts-Zusatzversicherung (KIZ) bietet für etwa 220,- € im Jahr (je nach Unternehmen) Unfallopfern eine lebenslange Rente ab 1000,- € monatlich.
08/05