Der Lebenslauf: Wie stelle ich meinen Werdegang übersichtlich dar

Gefragt ist in aller Regel ein tabellarischer Lebenslauf, da aus diesem recht übersichtlich der Werdegang des Bewerbers zu erkennen ist.
Sie schreiben ihn am besten mit Schreibmaschine oder - noch besser - am PC.

 

Den "korrekten Lebenslauf" gibt es nicht, aber einige Leitlinien sollten Sie als Bewerber schon beachten.
Der Lebenslauf sollte möglichst knapp gehalten werden: eine Seite bis maximal zwei, wenn Sie viel "Inhalt" im Lebenslauf unterzubringen haben.

 

Das Foto:


Wichtig! Nehmen Sie ein Passfoto- - am besten vom Fotografen. Achten Sie auf eine seriöse Erscheinung!
Das Foto sollte auf der Rückseite mit dem Namen des Bewerbers versehen sein und mit Fotoecken neben den persönlichen Daten am rechten Seitenrand angebracht werden.

 

Die persönlichen Daten:


Vorname, Name
Anschrift
Telefon
Geburtsdatum, Geburtsort
eventuell Familienstand, Kinder
Staatsangehörigkeit

 

Dann folgt die Ausbildung, ggf. gegliedert in:


Schulausbildung
von-bis - Schule, Ort, Abschluss

Berufsausbildung
von-bis - Ausbildungsbetrieb, Ort, Abschluss

Studium
von-bis - Hochschule, Ort, Studienfächer, Abschluss, Erwähnen Sie eventuell das Thema der Abschlussarbeit, einen bekannten Professor o.ä.

 

Die Ausbildungszeiten können jedoch auch - vor allem bei längeren Lebensläufen - unter den Punkt "Ausbildung" zusammengefasst werden.

 

Der Wehr- oder Zivildienst kann in die Ausbildungszeiten chronologisch eingeordnet werden oder als separater Gliederungspunkt an diese angefügt werden.von-bis - Eine genaue Beschreibung der Tätigkeit und des Einsatzortes empfiehlt sich.

 

Beruflicher Werdegang


von-bis - Firma, Ort, Tätigkeit

 

Frischgebackene Hochschulabsolventen und Berufsanfänger können hier auch Tätigkeiten während der Semesterferien oder Praktika aufführen.

 

Weiterbildung


von-bis - Träger der Weiterbildungsmaßnahme (Schule o.ä.), Ort, die Art Ihrer Weiterbildung sowie die genaue Bezeichnung der Abschlüsse

 

Nicht jeder drückt während seiner Berufstätigkeit die "Schulbank". Für Autodidakten empfiehlt es sich, ihre "nebenbei" erworbenen Kenntnisse im folgenden Punkt aufzuführen:

 

Besondere Kenntnisse / Sonstiges


Hierhin gehören die PC-Kenntnisse des Autodidakten (detailliert angeben) ebenso wie Sprachkenntnisse (mit Grad ihrer Beherrschung), Führerschein, Schreibmaschinenkenntnisse und Stenographie,
alles was für die angestrebte Position von Nutzen sein kann ebenso wie die Mitgliedschaft in berufsorientierten Vereinen und Organisationen.

 

Ort, Datum und Unterschrift werden handschriftlich unter den Lebenslauf gesetzt.

 

Inwieweit ein Lebenslauf besser streng chronologisch oder eher thematisch - nach Oberbegriffen strukturiert - aufgebaut werden sollte, hängt vom Werdegang des Bewerbers ab:
Eine thematische Gliederung bietet sich vor allem an, wenn der Werdegang nicht geradlinig verlaufen ist oder wenn Sie kaum Berufspraxis vorweisen können.