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Sicher, viele Häuser werden in der heutigen Zeit durch eine Gas-Zentralheizung beheizt und häufig spielen auch erneuerbare Energien eine große Rolle. Doch nicht jeder Immobilienbesitzer baut oder kauft einen Neubau. Viele Hausbesitzer fühlen sich durch den besonderen Charme älterer Häuser angelockt und diese werden häufig noch mit Öl beheizt. Das bedeutet im Klartext, im Keller stehen ein Öltank und eine dementsprechende Heizungsanlage. Ein Öltank fasst in der Regel durchschnittlich 3000 Liter und einige Modelle fassen sogar 5000 Liter Heizöl. So viel Öl in einem Tank kann zu einer großen Gefahr werden und der Hausbesitzer – auch wenn er die Immobilie gestern erst gekauft haben sollte – haftet für sämtliche Schäden, die durch den Öltank entstehen. Die Öltankhaftpflicht zählt somit zu den wichtigsten Versicherungen für Hausbesitzer mit einer Ölheizungsanlage.
Nur sehr selten passiert es, rein statistisch gesehen, dass ein Öltank einfach platzt. Im Grunde genommen wird der Öltank von Fachleuten befüllt und das Material ist recht stabil. Geschehen während der Befüllung Schäden durch austretendes Öl, haftet die Lieferfirma. Doch letztlich enthalten die Versicherungsstatistiken auch jede Menge Fälle von geplatzten Öltanks. Meist jedoch tritt die Öltankhaftpflichtversicherung für Schäden ein, die über Jahre hinweg entstanden sind und lange, lange unbemerkt blieben, nämlich durch ein kleines Leck im Tank. Ein solches Leck kann quasi über Jahre hinweg dafür sorgen, dass kleine Mengen Öl austreten und ins Grundwasser gelangen. Im Laufe der Jahre kann ein solches Leck jedoch größer werden und meist kommt es dann innerhalb von wenigen Stunden zu einem sehr großen Schaden – der Unsummen in der Schadensregulierung verschlingen kann. Mit einer Öltankhaftpflicht sind Hausbesitzer zwar nicht vor solchen Katastrophen geschützt – wohl aber vor den enormen Kosten, die zwangsläufig auf sie zukommen versichert.