Riskanter Schulweg - Kinder besser sichtbar machen

Dauerregen verschlechtert nicht nur in erheblichem Maße die (Fahr-) Launen der Autofahrer, sondern auch die Rundumsicht. Die gefährdetsten Verkehrsteilnehmer sind dabei Fußgänger und hier besonders die kleineren unter ihnen. Vor allem der morgendliche Schulweg gehört zu den gefährlichsten Strecken des Tages.

Gerade im Januar verunglücken Kinder auf dem Fußweg zur Schule besonders oft. Am gefährlichsten ist die Zeit zwischen sieben und acht Uhr morgens. Von insgesamt 731 Unfällen in diesem Monat entfallen allein 140 auf diesen Zeitraum. Das sind mehr als fünf mal so viele Unfälle wie im Sommermonat August.

Dunkelheit, diffuses Licht und Autofahrer, die trotz Nebel, Nässe und schlechter Fahrbahnbedingungen zu schnell unterwegs sind, gehören zu den Hauptursachen für den Anstieg der Unfälle mit Kindern im Winter. Hier ein kleiner Überblick, wie Sie Ihr Kind in den Wintermonaten besser schützen:

 

Versehen Sie den Schulranzen mit großflächigen Reflektoren. Auch Kleidung mit eingebautem Reflexmaterial kann hilfreich sein.
Planen Sie genügend Zeit für den Schulweg ein.
Lassen Sie Ihr Kind bei Dunkelheit, Eis und Schnee keinesfalls mit dem Fahrrad fahren.
Machen Sie Ihrem Kind deutlich, dass die Straße auch bei Schnee kein Spielplatz und keine Rodelbahn ist.
Halten Sie Ihr Kind dazu an, Straßen nur an Zebrastreifen und Ampeln zu überqueren.
Nicht bis oben hin mit Mütze und Schal einpacken, das schränkt die Sicht zu sehr ein.