Raus mit dem Wintermuff! Wer sich den Winter über so richtig eingemummelt und dabei auf das Lüften eher verzichtet hat, der wird sich unter Umständen wundern, was da an seinen Wänden lauert (Schimmel). Die im Allgemeinen gute Abdichtung der Wohnräume sorgt für eine mangelhafte Luftzirkulation und zur Anstauung von Luftfeuchtigkeit - mit nicht ungefährlichen Auswirkungen: Schimmelpilzbefall. Die negativen Folgen des Schimmelbefalls für die Gesundheit sind hinlänglich bekannt.
Gerade in gründlich isolierten, neuen oder modernisierten Gebäuden führt die hohe Abdichtung nach außen immer häufiger zu Schimmel an den Wänden. Die einfachste und effektivste Maßnahme gegen den feuchtigkeitsliebenden Pilz besteht in einem Handgriff: Fenster öffnen und ordentlich durchlüften, denn nur so kann die angestaute Feuchtigkeit wieder nach außen abgegeben werden.
Heizkostensparen ja, aber nicht zu lasten eines gesunden Wohnklimas! Die "Aktion Wohnungslüftung" sah sich daher in der Pflicht, eine Kampagne gegen die Lüftungsmüdigkeit zu starten. Unter www.niemehrschimmel.de finden Interessierte und Betroffene alle Informationen zur Schimmelvermeidung und -bekämpfung.
Als Präventivwaffe empfiehlt die Kampagne ein spezielles Hygrometer, das bei einer Überschreitung der kritischen Feuchtigkeitsgrenze von 60-65% Alarm schlägt und zum Stoßlüften auffordert. Erst wenn die Werte wieder sinken, wechselt das Wohnklima-Hygrometer vom roten in den grünen Bereich. Zu beziehen ist der Schimmelwarner über oben genannte Webadresse. Aber auch ohne Schimmelwarner können Sie erfolgreich gegen den Schimmelpilz angehen: Lüften Sie einmal täglich richtig durch - ein paar Minuten reichen aus.