Ist Ihr Liebster dauernd verschnupft, häufig deprimiert und hat ein schlechtes Gedächtnis? Dann hat er wohl länger keinen Sex mehr gehabt. Zu diesem Schluss muss man wohl oder übel kommen, folgt man medizinischen Studien der Universitäten Bristol und Leipzig. Sexuelle Aktivität scheint beim Manne offenbar direkt mit der Gesundheit verknüpft zu sein.
Wie in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift "Men’s Health" berichtet wird, haben Forscher der Universität Bristol mittels Langzeitstudie festgestellt, dass die Häufigkeit sexueller Betätigung beim Mann sich umgekehrt proportional zur Häufigkeit von Schnupfen, Krebs und Herzinfarkt verhält.
Und nicht nur das: Ein Mann, der dem Liebesspiel drei bis vier Mal pro Woche frönt, setzt sein Schlaganfallrisiko sogar um die Hälfte herab.
Damit sind die heilenden Eigenschaften der Liebe längst noch nicht ausgereizt: Sex hilft angeblich auch bei Kopfschmerzen und Gelenkschmerzen und schützt zudem vor Osteoporose und Arterienverkalkung. Und nicht zuletzt besitzt ein sexuell glücklicher Mann ein starkes Immunsystem.
Auch auf psychischer Ebene vermag die Liebe beim Mann Wunderbares zu leisten: Mediziner der Universität Leipzig weisen auf den positiven Einfluss eines erhöhten Testosteronspiegels auf Durchsetzungsvermögen, Gedächtnisleistung und seelisches Wohlbefinden hin. Macht Liebe wirklich schön?
Hier lohnt ein Blick auf die uralten Paarungsgesetze der Natur: Nur die stärksten und gesündesten Männchen dürfen um die Weibchen buhlen und sich fortpflanzen.Zwar ist ein solcher Mechanismus in der modernen Menschenwelt längst überflüssig, aber ein Rest Natur scheint immer noch im Spiel zu sein: Ein sexuell befriedigter Mann glaubt offenbar immer noch, er müsse der Schönste, Gesündeste und Stärkste (im Rudel sein). Na ja, wenn’s hilft...