Deutschlands Straßen werden immer schlechter

Schlaglöcher und Bodenrillen – Straßenschäden jeglicher Art sind charakteristisch für Deutschlands Straßen. Diesen Eindruck haben zumindest die deutschen Autofahrer laut einer Umfrage der Dekra. So monierten rund zwei Drittel (61,8 %) der befragten Kraftfahrer eine spürbare Verschlechterung des Straßenzustandes in den letzten Jahren.

 

Die Stadt- und Gemeindestraßen schnitten dabei am schlechtesten ab. 63 Prozent der Befragten verteilten hier nur miese Noten. Die Landstraßen standen schon etwas besser da, aber auch hier gab es ein ‚mangelhaft’ von 33,3 Prozent. Autobahnen und Bundesstraßen scheinen in Ordnung zu sein. In beiden Fällen hatten nur um die 5 Prozent der Kraftfahrer etwas zu meckern.

 

Problematisch wurde von vielen (87 %)die zunehmende Flickschusterei auf den Fahrbahnen angesehen. Ebenso viele forderten daher eine Erhöhung der Investitionen zum Erhalt des Straßennetzes. Allerdings, nur ein weit geringerer Anteil der befragten Autofahrer, nämlich nur 16,6 Prozent, war auch bereit, dafür eine Erhöhung der Kfz-Steuer zu akzeptieren.

 

Im besonderen die westdeutschen Kraftfahrer beklagen den Zustand der Straßen. In Ostdeutschland sind nur 45,8 Prozent unzufrieden – rund 20 Prozent weniger als im Westen.