Eine repräsentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag von ratiopharm zeigt auf, dass jeder zweite Deutsche damit rechnet, mehr für seine Gesundheit ausgeben zu müssen und mit einem Verzicht auf Lebensqualität und medizinische Versorgung reagiert.
Quartalszahlungen beim Arztbesuch, erhöhte Medikamentenzuzahlungen und ein gekürzter Leistungskatalog der Krankenkasse. Alles das macht sich in der Haushaltskasse bemerkbar. Jeder Zweite (52 Prozent) glaubt, im Jahr 2004 rund 150 Euro mehr für die Gesundheit ausgeben zu müssen als im Vorjahr. Damit liegen die Erwartungen der Befragten höher als die Schätzungen von Experten. Einige wollen deswegen auf Freizeitvergnügen und Arztbesuche verzichten.
Ein Drittel der gesetzlich Versicherten geht davon aus, dass sich auch nach derGesundheitsreform nichts ändert - diese Meinung vertraten vor allemGesunde und höher Gebildete. Nur jeder dreizehnte Befragte glaubt noch,dass er 2004 weniger Geld für seine Gesundheit ausgeben wird als nochim Vorjahr, und zwar im Durchschnitt rund 100 Euro.
Es wurden mehr als 1.156 gesetzlich Versicherte befragt.