Bei so viel Euphorie können auch unseriöse Anbieter nicht weit sein. Der IKK-Bundesverband warnt bereits vor Medikamenten-Angeboten, die den deutschen gesetzlichen Voraussetzungen nicht entsprechen. In erster Linie sind solche Präparate gemeint, die aus dem EU-Ausland stammen und in Deutschland nicht zugelassen sind.
Erschwerend kommt hinzu, dass der zugehörige Beipackzettel nur in einer unzureichenden deutschen Übersetzung beiliegt. Für die Richtigkeit der deutschen Übersetzung wird jedoch vom Anbieter keinerlei Haftung übernommen. Zudem fehlt eine qualifizierte Beratung völlig. Ein aktuelles Urteil (Az. B 1 KR 21/02 R)des Bundessozialgerichts (BSG) vom 18. Mai 2004 besagt weiterhin, dass die Kosten für ein im EU-Ausland zugelassenes Medikament, das aber in Deutschland keine arzneimittelrechtliche Zulassung hat, nicht von den Kassen übernommen werden dürfen.
Verbrauchern wird grundsätzlich geraten, bei ihrer jeweiligen Krankenkasse nachzufragen, ob ein Anbieter auch wirklich seriös ist. Empfohlen wird die deutsche Versandapotheke 'Sanicare' (www.sanicare.de) - sie gilt als Garant für einen sehr hohen Qualitätsstandard. Zusätzlich bietet 'Sanicare' eine kostenlose Beratungshotline mit fachkundigem Personal, das rund um die Uhr kompetent berät.